Das Becken im Überblick

Größe
L x B x H 150 x 50 x 50
Liter 375 l
Technik
Außenfilter Thermofilter 950 l/h
Innenfilter 500 - 1000 l/h
Beleuchtung 2 x HQL 125 W
CO2 CO2 Anlage mit Nachtabschaltung
Wasserwerte
pH 6,3
KH 3,0
GH 5,0
O2 5 - 6 mg/l
Temperatur 24,0 °C
CO2 20 - 40 mg/l
Nitrat nicht nachweisbar
Nitrit nicht nachweisbar
Wasseraufbereitung Osmoseanlage
Torffilterung

Die Angaben in der Tabelle möchte ich noch durch einige Anmerkungen zur Wasseraufbereitung ergänzen.
Das erste Becken in dem ich meine A. borellii pflegte hatte eine Größe von 200 l. Das Leitungswasser mit einer Gesamthärte von 8° und pH 7,5 am damaligen Wohnort war auch nicht so schlecht. Um den pH-Wert unter 7,0 abzusenken brachte ich in den Außenfilter Torf ein. Die Nachteile waren jedoch ein Ansteigen von GH und pH bei jedem Wasserwechsel, und ein relativ häufiger Torfeswechsel im Außenfilter war auch notwendig um entsprechende Wasserwerte zu erhalten.
Dies war auf Dauer keine befriedigende Lösung und so behalf ich mir mit einer selbstgebauten Konstruktion um dass Wasser vor dem Einfüllen ins Becken aufzubereiten. Dazu setzte ich in einen 10 l Eimer mehrere verschließbare Plastikschüsseln ein und brachte unten am Eimer einen Ablaßhahn an. Der Eimer wurde mit Leitungswasser befüllt, welches dann durch den Hahn wieder abgelassen wurde. (Genaue Beschreibung siehe unter Download "Torffilter".)
Die damit erziehlten Ergebnisse waren recht beachtlich. Je nachdem wie lange der Torf schon benutzt wurde konnten der ph-Wert damit auf 6,0 - 6,9 und die Gesamthärte auf 5,0° - 7,0° abgesenkt werden. Insgesamt ließen sich mit dieser Vorrichtung ca. 100 bis 130 Liter Leitungswasser aufbereiten bevor der Torf erneuert werden mußte. Die letzten 30 bis 40 Liter ließ ich jedoch zweimal durch um noch brauchbare Ergebnisse zu erziehlen.

Gegenüberstellung

  • geringe Kosten
  • überall einsetzbar
  • kein Abwasser
    (wie bei Osmoseanlage)
  • häufiger Torfwechsel
  • Zeitfaktor beim Wasserwechsel
  • nur für 10 - 30 l geeignet



Nach einem Umzug richtete ich das 375 Liter Becken ein. Das Leitungswasser waren mit 20° dGH und einem pH Wert von 8 für die Pflege der Fische nun aber föllig ungeeignet. Zum Wasserwechsel waren nun wesentlich größere Wassermengen erforderlich. Der Anschaffung einer Umkehrosmoseanlage zur Wasseraufbereitung war somit unausweichlich. Das damit gewonnene Osmosewasser filtere ich in einem extra Behälter über einen Außenfilter der ausschließlich mit Torfgranulat bestückt ist vor.

Reines Osmose Wasser ist fast vollständig von Salzen und Giftstoffen befreit. Aus diesem Grund ist es für den Einsatz im Aquarium jedoch nicht geeignet, da ihm die nötigen Spurenelemente für Fische und Pflanzen fehlen. Es ist also notwendig durch spezielle Salze oder verschneiden mit Leitungswasser wieder aufzuhärten.
Unter Download gibt es ein PDF Dokument mit detalierten Angaben zum Verschneiden von Osmosewasser.